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Freitag, 27. Oktober 2023

Die geheimnisvolle Blume

 Es war einmal eine geheimnisvolle, schöne Blume.
Sie lebte in einem Garten, einem zauberhaften Zaubergarten,
in dem sehr seltsame Geräusche zu hören waren.
Der Hauch einer leichten Brise zog durch diesen Garten.
Es hörte sich an, wie ein Flüstern.
 

So, als würden die Bäume sich gegenseitig etwas zuflüstern.
Was flüsterten sich die Bäume zu ?
"Da ist sie wieder," flüsterte einer der Bäume seinem Baumnachbarn zu.
"Pssst, stört sie nicht", erwiderte dieser, "sonst verscheucht ihr sie noch".
„Wir sollten froh sein, dass sie noch da ist. Sie fängt doch das Licht
und die Wärme ein und sie versorgt die Bienen mit Nektar“, meldete
sich ein anderer Baum zu Wort.
"Schaut nur, wie hell sie strahlt, wie schön sie leuchtet und
welch wundervolles Licht sie umgibt und!“

Diese geheimnisvolle Blume blühte schon seit vielen hundert Jahren
in diesem Garten. Sie versorgte alle, die hier lebten, mit ihrem Licht und ihrer
Wärme. Den Bienen schenkte sie Nektar. Die Schmetterlinge und Hummeln
liebten sie. Alle lebten in friedlichem Einklang miteinander in diesem
Zaubergarten.
Sie waren glücklich und zufrieden.
Doch das ist lange, lange her.
Im Laufe der Zeit wurde das Licht der geheimnisvollen Blume immer
schwächer. Es wurde so schwach, dass ihr an manchen Tagen die Kraft fehlte,
ihre Blüte zu öffnen. Ihr selbst fehlte nun das Sonnenlicht und die Wärme,
welches sie benötigte, um es an die anderen weiterzugeben.
Dafür regnete es immer öfter, so oft und so viel, dass sie manchmal bis zum
Blütenkelch im Wasser stand und der Stängel, der sie am Leben erhielt,
einknickte. An den meisten Tagen des Jahres beherrschten dunkle Wolken
den Himmel. Kaum ein Sonnenstrahl drang noch bis in den Garten durch.

Und dann kam der Tag, an dem sie so schwach wurde, dass sie keine Kraft
mehr hatte, sich aufzurichten. Es war ein frostiger, eiskalter Wintertag mit
Minusgraden, wie dieser Garten sie niemals zuvor erlebt hatte, als ein eisiger
Ostwind ihr den Rest gab.
Monatelang hatte sie diesen extremen Temperaturen und Stürmen getrotzt,
doch an diesem Tag verließen sie all ihre Kräfte. Nun fehlte auch ihr die Sonne
und die Wärme, die sie benötigte, um das Licht, die Wärme und den Nektar
an andere weiterzugeben.
Es war ein trauriger Tag, an dem sie ihren letzten Atemzug tat.
Denn von nun an blieb es dunkel in diesem Garten.
Es gab kein Sonnenlicht mehr, das sie hätte einfangen können, um den
Garten zu erhellen und es gab keine Wärme mehr, um all die anderen
Pflanzen, Blumen und Bäume, die Tiere, die Vögel und Insekten, die dort
lebten, zu versorgen.
Mit jedem Tag, der verging, wurde es stiller in diesem Garten, bis eines Tages
auch das allerletzte Geräusch verstummte. Zurück blieb ein lebloser, kahler,
dunkler Garten, der einst ein Paradies gewesen war.

© Ursula Evelyn

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Bild: Pixabay

Sonntag, 20. März 2022

Frühlingsglaube

Es wandert eine schöne Sage
Wie Veilchenduft auf Erden um,
Wie sehnend eine Liebesklage
Geht sie bei Tag und Nacht herum.


Das ist das Lied vom Völkerfrieden
Und von der Menschheit letztem Glück,
Von goldner Zeit, die einst hienieden,
Der Traum als Wahrheit, kehrt zurück.

Wo einig alle Völker beten
Zum Einen König, Gott und Hirt:
Von jenem Tag, wo den Propheten
Ihr leuchtend Recht gesprochen wird.

Dann wird's nur eine Schmach noch geben,
Nur eine Sünde in der Welt:
Des Eigen-Neides Widerstreben,
Der es für Traum und Wahnsinn hält.

Wer jene Hoffnung gab verloren
Und böslich sie verloren gab,
Der wäre besser ungeboren:
Denn lebend wohnt er schon im Grab.

Gottfried Keller
(1819 - 1890)
 
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Bild: Pixabay
 

Dienstag, 27. Dezember 2016

Trauer und Mitgefühl

Nichts sonst jetzt !
verordnet Katrin Göhring-Eckardt zwei Stunden nach dem Anschlag.
Dass man in diesem Land nicht mehr sagen darf, was man denkt, ist ja nicht
neu. Dass mir aber jetzt schon vorgeschrieben wird, was ich zu fühlen habe,
ist wirklich unfassbar und an Dreistigkeit kaum noch zu überbieten.
Es ist der Gipfel der Arroganz einer Frau, deren Schwärmerei für Migranten und
das Verhätscheln dieser Menschen, für mich nicht nachzuvollziehen ist.
Aber wahrscheinlich handelt es sich bei dem mutmaßlichen Täter des Anschlags
auf dem Berliner Weihnachtsmarkt auch nicht um einen Terroristen, sondern um
einen der vielen traumatisierten männlichen Flüchtlinge, die eigentlich zu
bedauern sind.
Also wieder einmal um einen tragischen Einzelfall.
 
 
 
Eigentlich sollte "mein" Seelenflügelgarten ein Ort sein, an den ich mich
zurückziehen kann. Ein Ort, der meiner Seele Flügel verleiht, an dem ich mich
von den schlechten Nachrichten, vom Chaos in dieser Welt erholen und Abstand
gewinnen kann. Aber selbst hier holt mich das Zeitgeschehen ein - selbst an
Weihnachten. Das Chaos macht eben vor nichts und niemandem halt. Es breitet
sich aus - immer mehr - immer weiter.
 
Was mich beschäftigt und beunruhigt, ist die Tatsache, dass unsere
Politiker-Elite, manche Journalisten und Medien, der einheimischen
Bevölkerung nahelegen wollen, ja keinen Zusammenhang zwischen dem
Anschlag und der massenhaften, illegalen Einwanderung aus Nordafrika,
Afghanistan und Arabien, herzustellen.
Wer also nicht zur Gruppe der Populisten, Rassisten, Hetzern, Rechtsradikalen
gehören will, der halte sich besser mit einer unerwünschten Meinung zurück.
Was mir allerdings auch auffällt, ist, dass sich die "Gutmenschen" nach diesem
Anschlag in tiefes Schweigen hüllen. Vielleicht kommen auch ihnen so
allmählich Zweifel an dieser never ending Willkommenskultur. Zugeben werden
sie das wohl kaum, könnten sie doch ihr Gesicht verlieren. Lieber weiter den
Kopf in den Sand stecken.
 
In Süditalien haben Flüchtlinge aus Afrika zwei ehrenamtliche Helfer in einem
Flüchtlingscamp als Geiseln genommen und gedroht sie umzubringen, falls sie
nicht mehr Geld bekommen. Das konnte man am 19.12. in einer britischen
Zeitung lesen. Hier werden solche Nachrichten von den Medien strengstens
verschwiegen - ja keine negativen Vorkommnisse über Flüchtlinge verbreiten !
 
Positive oder gute Nachrichten gibt es allerdings auch keine.
Es soll jetzt mehr Videoüberwachung geben !
Aha ! Und warum auf einmal ?
Ist vielleicht doch nicht alles so toll in diesem Land
wie man uns immer weismachen will ?
 
Nein, es waren keine fröhlichen und friedvollen Weihnachtsfeiertage.
Wie mag wohl das neue Jahr werden ?
 
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Montag, 26. Dezember 2016

Frohe Weihnachten ?

 Nein, es sind keine frohen Weihnachtstage.
Es waren eher düstere Tage angesichts dessen, was derzeit im Land und
in der Welt geschieht und was in Berlin geschehen ist.
  


 Dort, wo am 19. Dezember auf dem Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche,
unschuldige Menschen diesem Wahnsinn zum Opfer gefallen sind und weitere
Menschen lebensbedrohlich verletzt wurden.
Dazu meint der Bundespräsident unseres Landes in seiner Weihnachtsansprache,
dass der Terrorismus  PLÖTZLICH  zu uns vorgedrungen sei. PLÖTZLICH ?
Wieso plötzlich ? War er nicht schon vorher da ? Waren all die Anschläge vorher
zu unbedeutend, als dass sie überhaupt erwähnenswert sind ?
Und wurde nicht lange genug vor Anschlägen gewarnt ?
Plötzlich also ? Was für ein Hohn ! Was für leere Phrasen !

"Man muss die glänzenden Phrasen entkernen,
um das Nichts darin kennen zu lernen."
~Wilhelm Fischer~
 
   
Katrin Göring-Eckardt meint:
"Wir lassen uns unsere Freiheit nicht von Terroristen und unsere Menschlichkeit
nicht von Populisten nehmen".
Sie freut sich ja auch ganz besonders über die "geschenkten" Menschen,
über diese Bereicherung und darauf, wie sehr sich unser Land verändern wird.
 
Ja, das Land hat sich verändert. So sehr, dass es nicht wieder zu erkennen ist.
Allmählich spüre ich so etwas wie Wut in mir aufsteigen.
Und die lasse ich mir auch von unserem Bundespräsidenten nicht ausreden !
Ich kann mir nicht erklären, was unsere Regierung mit diesem Land vorhat.
Ich erkenne keinen Sinn in deren Handeln. Was will unsere Regierung erreichen ?
Warum lassen sie all diese Menschen in unser Land ?
Ja, die Menschen sind auf der Flucht - nur vor was sind sie auf der Flucht ?
Kamen sie nicht aus Ländern, in denen sie bereits in Sicherheit waren ?
Warum wollen sie ausgerechnet alle in unser Land ?
Tag für Tag strömen weitere Menschen in unser Land.
Menschen, von denen man nicht wirklich weiß, wer sie sind, woher sie
tatsächlich kommen und was sie hier wollen.

Doch unsere Regierende macht weiter wie bisher - daran hat auch der Anschlag nichts
geändert und wer daran Kritik übt, wird als Hetzer, Rassist und Populist bezeichnet.
 




All das waren und sind weder guten Voraussetzungen für frohe Weihnachten
noch werden es gute Voraussetzungen für ein glückliches und
friedliches neues Jahr sein.
So, wie ich Frau Dr. A. Merkel einschätze, wird sie in ihrer Neujahrsansprache
sicher wieder den Spruch loslassen:
" Deutschland geht es gut" !

Deutschland geht es gut ?
Deutschland geht es nicht gut und es wird diesem Land auch in Zukunft nicht gut gehen.
Dafür ist es längst zu spät. Der Zug ist nicht nur für unser Land abgefahren,
sondern für ganz Europa. Es ist eine Schande, was diese Frau innerhalb kürzester Zeit
in Europa und diesem Land angerichtet hat.

Es ist wahrlich schwer zu ertragen !

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Sonntag, 25. Dezember 2016

Zurückgezogen

habe ich mich heute, am 1. Weihnachtstag, von meinem bisherigen Blog.
Jedenfalls für eine kürzere oder längere Weile.
 
 
 
 
Ich möchte ein wenig Abstand gewinnen von den anderen Blogs,
den Menschen, den anderen BloggerIinnen.
Die meisten sind auf einer anderen Wellenlänge.
Ich kann kaum Gemeinsamkeit erkennen.
Weder im Denken, noch im Handeln oder im Verstehen.
Menschen mit gleichen Interessen in sozialen Netzwerken zu finden,
scheint eher nicht möglich zu sein. Aber vielleicht liegt es auch in mir.
Ich bin eben zu eigenwillig und eigensinnig, als dass sich in den Weiten
des Netzes mal eben so Gleichgesinnte finden lassen würden.
  
Derzeit scheint es so, als hätte sich nicht nur das Land verändert,
sondern auch die Menschen. Sie scheinen klein geistiger zu werden,
weniger verständnisvoll. Sie scheinen die Realität zu verdrängen oder
der Meinung zu sein, dass nur ihre Meinung die einzig richtige ist.
Dialoge scheinen kaum noch möglich.
Es wird sofort abgeurteilt wenn jemand anderer Meinung ist oder eine
andere Sicht auf die Dinge hat - anders denkt.
Daher schreibe ich jetzt erst einmal hier weiter -
so ganz für mich alleine - hoffe ich jedenfalls.
 
*
 
Alles was das Böse benötigt,
um zu triumphieren,
ist das Schweigen der Mehrheit.
Kofi Annan
 
*
 
Und ich möchte nicht zu denen gehören, die schweigen.
 
 
~*~
 
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