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Mittwoch, 24. Januar 2024

Winter Tristesse

 

 

Grau in Grau der Tag beginnt,

Dem Morgen jede Farbe nimmt.

Spärliches Licht die Stunden erhellt,

Wie kalt sie ist, die Winterwelt !

Kein Strauch, kein Baum zu leben scheint,

In des Winters Ruhe sind sie still vereint.

Und doch lebt jeder für sich allein,

Einsam in den tristen Tag hinein.

 ©  Ursula Evelyn

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Bild erstellt mit KI von Seelenflügelgarten

 

Mittwoch, 17. Januar 2024

Alte Liebe


Ich hab dich lieb, kannst du es denn ermessen,

Verstehn das Wort, so traut und süß?

Es schließet in sich eine Welt von Wonne,

Es birgt in sich ein ganzes Paradies.

 

Ich hab dich lieb, so tönt es mir entgegen,

Wenn morgens ich zu neuem Sein erwacht;

Und wenn am Abend tausend Sterne funkeln,

Ich hab dich lieb, so klingt die Nacht.

 

Du bist mir fern, ich will darob nicht klagen,

Dich hegen in des Herzens heil’gem Schrein.

Kling fort, mein Lied! Jauchz auf, beglückte Seele!

Ich hab dich lieb, und nie wirds anders sein.

 
Frank Wedekind
1864 - 1918
war deutscher Schriftsteller, Dramatiker,
Dichter und Schauspieler 
 
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Bild mit KI erstellt von Seelenflügelgarten

Donnerstag, 28. Dezember 2023

Gib deinem Herzen ein Zeichen

 
 
Gib deinem Herzen ein Zeichen,
daß die Winde sich drehn.
Hoffnung ist ohne gleichen
wenn sie die Göttlichen sehn.

Richte dich auf und verharre
still in dem großen Bezug;
leise löst sich das Starre,
milde schwindet der Bug.

Risse entstehn im Verhängnis
das du lange bewohnt,
und in das dichte Gefängnis
flößt sich ein fühlender Mond.


Rainer Maria Rilke
1875 - 1926
 
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Bild erstellt mit KI by Seelenflügelgarten

Freitag, 22. Dezember 2023

Wundersamer stiller Frieden


Wundersamer stiller Frieden,
wie aus einer Zauberhand,
senkt sich heute nieder,
auf das schneebedeckte Land.

Der Mond erhellt die Einsamkeit,
scheint in die frostig kalte Nacht,
beleuchtet still den Weihnachtsfrieden,
über den der Herrgott wacht

In den Stuben brennen Kerzen,
am Fenster steht ein Weihnachtsbaum,
dekoriert mit Silberherzen,
wie aus einem Kindertraum.

Es duftet frisch nach süßen Plätzchen,
nach Äpfeln, Nüssen und Mandelkern,
Am Kamin schlummert still ein Kätzchen,
Weihnachten ist nicht mehr fern.

© Ursula Evelyn

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Bild mit KI erstellt von Seelenflügelgarten

Donnerstag, 21. Dezember 2023

Die hohen Tannen



Die hohen Tannen atmen heiser
im Winterschnee, und bauschiger
schmiegt sich sein Glanz um alle Reiser.
Die weißen Wege werden leiser,
die trauten Stuben lauschiger.

Da singt die Uhr, die Kinder zittern:
im grünen Ofen kracht ein Scheit
und stürzt in lichten Lohgewittern, -
und draußen wächst im Flockenflittern
der weiße Tag zu Ewigkeit.


Rainer Maria Rilke.
1875 - 1926
 
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 Bild mit KI erstellt von Seelenflügelgarten

Sonntag, 17. Dezember 2023

Das Leben fühlen

 
 
Das Leben fühlen, so wie es ist,
Ganz bei dir sein, so wie du bist.
Jeden Atemzug spüren, tief in dir drin.
Dein Innerstes berühren, das ist der Sinn.
Die Seele erfassen, hell wie sie strahlt,
Sie baumeln lassen, bis das Glück dir naht.

Das Leben fühlen, mit all seiner Macht,
Es wird dir Stärke geben und viel Kraft.
Die innere Ruhe finden, im Einklang mit dir
Dann wird dir alles gelingen, im Jetzt und Hier.
Lass dein Herz dich leiten durch den Tag.
Bewahre die Ruhe, egal, was kommen mag.

© Ursula Evelyn
 
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Bild mit KI erstellt von Seelenflügelgarten
 

Dienstag, 12. Dezember 2023

Auf die Winterszeit

 


Der Winter hat sich angefangen,
Der Schnee bedeckt das ganze Land,
Der Sommer ist hinweg gegangen,
Der Wald hat sich in Reif verwandt.

Die Wiesen sind von Frost verzehret,
Die Felder glänzen wie Metall;
Die Blumen sind in Eis verkehret,
Die Flüsse stehn wie harter Stahl.

Wohlan, wir wollen von uns jagen
Durchs Feuer das kalte Winterkleid;
Kommt, lasst uns Holz zum Herde tragen
Und Kohlen dran, jetzt ist es Zeit.

Lasst uns den Fürnewein hergeben
Dort unten aus dem großen Fass!
Das ist das rechte Winterleben:
Ein′ heiße Stub′ und kühles Glas.

Wohlan, wir wollen musizieren
Bei warmer Luft und kühlen Wein;
Ein ander mag sein′ Klagen führen,
Den Mammon nie lässt fröhlich sein.

Wir wollen spielen, scherzen, essen,
Solang′ uns noch kein Geld gebricht,
Doch auch der Schönsten nicht vergessen,
Denn wer nicht liebt, der lebet nicht.

Wir haben dennoch genug zu sorgen,
Wann nun das Alter kommt heran;
Es weiß doch keiner, was ihm morgen
Noch vor ein Glück begegnen kann.

Drum will ich ohne Sorgen leben,
Mit meinen Brüdern fröhlich sein.
Nach Ehr′ und Tugend tu′ ich streben,
Den Rest befehl′ ich Gott allein.

Johann Rist
 *1607 † 31.08.1667
war deutscher Barockdichter
 
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Bild mit KI erstellt von Seelenflügelgarten
 

Dienstag, 28. November 2023

Herz, mein Herz

 
 
Herz, mein Herz, sei nicht beklommen

Herz, mein Herz, sei nicht beklommen,

Und ertrage dein Geschick.

Neuer Frühling gibt zurück,

Was der Winter dir genommen.

Und wie viel ist dir geblieben,

Und wie schön ist noch die Welt!

Und, mein Herz, was dir gefällt,

Alles, alles darfst du lieben!


Heinrich Heine
1797-1856
 
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Bild: Pixabay

Mittwoch, 22. November 2023

Du und ich

 

Wir wollten die Zeit anhalten,
Du und ich,
Wir wollten durchs Leben tanzen,
Du und ich,
Wir wollten zusammenbleiben
Du und ich
Bis ans Ende aller Zeiten.

Wir waren Eins für lange Zeit,
Du warst mein, ich war dein
Unsere Herzen waren vereint.
Deins und meins.
Bis ans Ende unsere Tage
Das war für uns keine Frage.
Heute und morgen.

Bis in alle Ewigkeit vereint,
So sollte es für uns beide sein,
Für dich und für mich.
Doch dann gings du fort
Fort, an einen anderen Ort.
Ließest mich alleine zurück,
Verflogen war unser Glück.

Ein Ende für uns beide
Für dich und für mich.
Ein Ende, unserer Liebe,
Nichts, was uns bliebe.
Dir und mir.
Du bist für immer gegangen,
Ich in Erinnerungen gefangen,
Von dir und mir, von uns.

 
© Ursula Evelyn
 
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 Bild mit KI erstellt

Freitag, 17. November 2023

Und wüßtens die Blumen

 
 

Und wüßtens die Blumen, die kleinen,
Wie tief verwundet mein Herz,
Sie würden mit mir weinen,
Zu heilen meinen Schmerz.

Und wüßtens die Nachtigallen,
Wie ich so traurig und krank,
Sie ließen fröhlich erschallen
Erquickenden Gesang.

Und wüßten sie mein Wehe,
Die goldnen Sternelein,
Sie kämen aus ihrer Höhe,
Und sprächen Trost mir ein.

Die alle könnens nicht wissen,
Nur Eine kennt meinen Schmerz;
Sie hat ja selbst zerrissen,
Zerrissen mir das Herz.

Heinrich Heine
1797 - 1856
 
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Bild Pixabay 

Donnerstag, 2. November 2023

Abschied vom Sommer

Mittagszauber
 


Goldstaub die Luft! - Der stille Park verträumt,
Die Rosen schwer, vom eignen Dufte trunken,
Und jeder Halm von weißem Licht umsäumt,
Und selbst das Erlenlaub in Schlaf versunken.

Es ist so still - nur dann und wann im Hag
Ein Wachtelruf, des Hähers Liebeslocken,
Ein schluchzend abgebrochner Amselschlag,
Ein kurzes Brausen wie versunkne Glocken.

Ich selbst verträumt, das Auge sonnenschwer,
Es flutet über mich mit schwüler Welle,
Ein blauer Falter taumelt um mich her,
Vom Schilfe tönt das Schwirren der Libelle.

In meiner Seele wird es licht und weit,
Ein Schwanken ist's, ein selig Untergehn…
Des Sommertags verlor'ne Einsamkeit
Fühl ich wie gold'ne Nebel mich umwehn.

Noch sieht mein Aug' ein fallend Rosenblatt,
Ein Wasserhuhn ist taumelnd aufgeflogen.
Ich sinke hin - so still und traumesmatt
Und treibe steuerlos auf Traumeswogen.


Hedwig Dransfeld
1871 - 1925

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Bild: Pixabay

Montag, 30. Oktober 2023

Das letzte Blatt

 Das letzte Blatt, es war so tapfer,
hielt den starken Windböen stand,
Es hielt sich fest am dünnen Zweige
und blickte weit hinaus ins Land.
 
 
Wind und Wetter hatte es ertragen,
Und sich des hellen Lichts erfreut.
Konnt' im Sonnenschein sich baden,
Hat sich demütig dem Sturm gebeugt.
 
Es wollte noch ein wenig bleiben,
Es hielt sich fest mit letzter Kraft.
Doch der Sturm rüttelte an den Zweigen,
Raubte ihm den letzten Saft.
 
Zwecklos Widerstand zu leisten,
Es musste loslassen, das sah es ein.
So segelte es leuchtend zu Boden,
sich dem Schicksal zu fügen, bereit.
 
Allein auf seiner unverhofften Reise,
Ohne Plan und ohne Ziel,
Fragte es sich ganz leise,
Ist das des Lebens ganzer Sinn ?
 
© Ursula Evelyn
 
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Montag, 23. Oktober 2023

Träume nur Seele

 
 Träume nur, Seele ...
 
 
In den verdämmernden Herbsttag hinein
zauberst du lachenden Sonnenschein,
und aus der Blätter vergilbendem Flor
blühen dir duftige Veilchen empor,
träumende Seele.

Tönt denn der Glocken dumpfhallender Klang
dir wie ein schmetternder Lerchengesang?
Siehst du der Erde verweintes Gesicht,
fühlst du die eisigen Nebel denn nicht,
träumende Seele? -

Träume nur, träume ... der Frühling ist weit;
Rosen hat's nimmer im Winter geschneit -
dumpf nur und klagend, verweht vom Nordwest,
läuten die Glocken zum Totenfest.
Träume nur, Seele ... 

Müller, Clara (1861-1905)
 
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Foto: Pixabay
 

Montag, 18. September 2023

In einem stillen Garten

 
 
In einem stillen Garten,
an eines Brunnens Schacht,
wie wollt ich gerne warten
die lange graue Nacht.
Viel helle Lilien blühen
um des Brunnens Schlund;
drin schwimmen golden die Sterne,
drin badet sich der Mond.
Und wie in den Brunnen schimmern
die lieben Sterne hinein,
glänzt mir im Herzen immer
deiner lieben Augen Schein.
Die Sterne doch am Himmel,
die stehn uns all so fern;
in deinem stillen Garten
stünd’ ich jetzt so gern.

 
Richard Dehmel, 1863-1920

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Bild Pixabay

Mittwoch, 23. August 2023

Zeit ist nicht nur ein Wort

 
 
  
Zeit ist nicht nur ein Wort,
sie ist überall, an jedem Ort.
Man kann sie nicht sehn
Und doch ist sie da.
Sie wird schnell vergehn
Und doch nimmt man sie wahr.
Man kann sie nicht hören,
Denn sie vergeht leise.
Sie kann sogar stören,
Auf gewisse Weise.
Man möchte ihr sagen,
Bleib doch mal stehn
Doch wie der Wind
wird sie verwehn.
Du möchtest ihr zurufen,
Halt doch mal inne,
Im Glücksmoment der Sinne.
Sie ist beständig für alle Zeit,
Die allumfassende Ewigkeit
der Zeit.

© Ursula Evelyn

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 Foto: Pixabay

Dienstag, 8. August 2023

Der Rosenelf

 
Mitten in einem Garten wuchs ein Rosenstock,
 

Er war ganz voller Rosen. Und in einer derselben,
der schönsten von allen wohnte ein Elf.
Der war so winzig klein, dass kein menschliches Auge
ihn erblicken konnte. Hinter jedem Blatt
in der Rose hatte er eine Schlafkammer.
Er war so wohlgebildet und schön,
wie nur ein Kind sein kann, und hatte Flügel
von den Schultern hinunter bis zu den Füßen.
Oh, welcher Duft war in seinen Zimmern und
wie schön und klar waren die Wände.
Es waren ja die blassroten Rosenblätter.

Hans Christian Andersen
aus dem Märchen
Der Rosenelf

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Dienstag, 4. Juli 2023

Ein Schloss in lächelnden Wolken

 

 
Ein Schloss in lächelnden Wolken hast du mir gebaut,
Nun wandle ich träumend durch jeden Raum.
In Träumen von Sehnsucht bin ich dort gefangen,
Nicht länger um deine Liebe bangend.
Zwischen dem Mond und einer Sternenschar
Werden meine Sehnsuchtsträume wahr.

Der lächelnde Mond wird unsere Liebe bescheinen
Mich mit dir in ewigen Träumen vereinend.
Im Wolkenschloss bleibt die Zeit für immer stehn,
Keine der lächelnden Wolken wird sie je verwehn.
Wie ein Wirbelsturm kamst du in mein Leben gerauscht
Hast mich mit deiner Liebe beglückt und berauscht.

 

 
Du hast mich zu deiner Prinzessin gemacht,
Mich mit magischen Worten der Liebe bedacht.
Wie ein Wirbelsturm bist du wieder verschwunden,
Hast mein Herz und meine Seele geschunden.
So sind zahlreiche Jahre vorübergegangen,
In unserer Einsamkeit waren wir beide gefangen.

Hoch in den Wolken haben wir uns wiedergefunden,
Immer noch eng in Liebe und Sehnsucht verbunden.
Wir sind fern und uns doch nah auf ewige Zeiten
In den unendlichen, ewigen, himmlischen Weiten.
Hinauf zum Wolkenschloss werde ich eilen,
Um dort bis in alle Ewigkeit mit dir zu verweilen.

 
 
In einem Luftschloss der Träume inmitten lächelnder Wolken
im Auge des Wirbelsturms.
 
© Ursula Evelyn

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Bilder: Pixabay

Dienstag, 23. Mai 2023

Rosa Hortensie

 

 

Wer nahm das Rosa an? Wer wusste auch,
dass es sich sammelte in diesen Dolden?
Wie Dinge unter Gold, die sich entgolden,
entröten sie sich sanft, wie im Gebrauch.

Dass sie für solches Rosa nichts verlangen.
Bleibt es für sie und lächelt aus der Luft?
Sind Engel da, es zärtlich zu empfangen,
wenn es vergeht, großmütig wie ein Duft?

Oder vielleicht auch geben sie es preis,
damit es nie erführe vom Verblühn.
Doch unter diesem Rosa hat ein Grün
gehorcht, das jetzt verwelkt und alles weiß

Rainer Maria Rilke

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Dienstag, 25. April 2023

Herz so alt

 
 
Herz, nun so alt und immer noch nicht klug,
Hoffst du von Tagen zu Tagen,
Was dir der blühende Frühling nicht trug,
werde der Herbst dir noch tragen !
 
Läßt doch der spielende Wind nicht vom Strauch,
Immerzu schmeicheln und kosen.
Rosen entfaltet am Morgen sein Hauch,
Abends verstreut er die Rosen.
 
Läßt doch der spielende Wind nicht vom Strauch,
Bis er ihn völlig gelichtet.
Alles, o Herz, ist ein Wind und ein Hauch,
was wir geliebt und gedichtet.
 
Friedrich Rückert
(1788 - 1866)
 
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Bild: Pixabay

Montag, 10. April 2023

Der Frühling

 

 
 Das ist die Drossel, die da schlägt,
Der Frühling, der mein Herz bewegt;
Ich fühle, die sich hold bezeigen,
Die Geister aus der Erde steigen.
Das Leben fließet wie ein Traum -
Mir ist wie Blume, Blatt und Baum.
 
Theodor Storm
 
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